Beim Ettringer Kirmeshochamt erklangen afrikanische Melodien:Missa Africana in Ettringen

Nach einer intensiven Probenzeit fand das Chorprojekt „Afrikanische Messe“ des Ettringer Kirchenchores Cäcilia – Musica Communa und seinem Chorleiter Stephan Ring mit der Gestaltung des Kirmeshochamtes in Ettringen einen erfolgreichen Höhepunkt. Father John Nwanze, der die Messe zelebrierte, freute sich über die vollbesetzte Kirche und griff das Thema Afrika auf, indem er erzählte, wie lebhaft Gottesdienst in seiner afrikanischen Heimat Nigeria gefeiert wird, und indem er einen Teil des eucharistischen Hochgebets in seiner Muttersprache vortrug.
Der besondere Reiz der „Missa Africana“ von Michael Schmoll besteht in der Kombination aus traditionellen lateinischen Messtexten und mitreißenden afrikanischen Rhythmen. Mit den lebendigen Melodien begeisterte der Projektchor mit über 50 Mitgliedern aus dem gesamten pastoralen Raum Mayen die Gottesdienstbesucher. Spätestens beim „Ee Bwana, niko salama“ („Oh Herr, ich bin in Sicherheit“), einer Komposition des Osnabrücker Kirchenmusikers Kai Lünnemann, inspirierte die Musik die Zuhörer zum Mitschwingen und Mitklatschen. Unbestrittener Höhepunkt war das Baba Yetu („Vater unser“), ein Chorwerk des US-amerikanischen Komponisten Christopher Tin. Bei diesen beiden afrikanischen Liedern, die in swahilischer Sprache gesungen wurden, glänzte die Mezzosopranistin Anita Schlich-Reuter als Solistin. Während der Kommunion beeindruckte sie außerdem mit dem Musikstück „There’s a man going round taking names“. Die professionelle Begleitung am E-Piano lag in den Händen von Thomas Mombaur und für die schwungvollen Rhythmen sorgte Emilia Retterath mit der Cajón.
Am Ende der Messfeier bedankten sich die Gottesdienstbesucher mit einem kräftigen Applaus bei den Sängerinnen und Sängern, die sich schon auf das nächste Projekt freuen.
Ein besonderer Dank gilt der Pfarrei St. Barbara Mendig, der Kreissparkasse Mayen und der Volksbank RheinAhrEifel, die das Projekt mit großzügigen Spenden unterstützt haben.
